Marine Systems

Die Schwerpunkte des Bereichs Marine Systeme liegen in der Erfassung und wissenschaftlichen Auswertung von physikalischen und bio-optischen Datensätzen, sowie in der Entwicklung von Einzelgeräten für spezielle Aufgaben, aber auch von Kleinserien moderner und kostengünstiger Geräte und Systeme für die Meeresüberwachung.

NEMO-Float

Der Navigating European Marine Observer (NEMO) wurde von OPTIMARE für das Forschungsprogramm ARGO (www.argo.ucsd.edu) auf der Basis des SOLO-Floats weiterentwickelt. NEMO steigt aus einer Tiefe von bis zu 2000 Metern in regelmäßigen Abständen an die Oberfläche und überträgt die gesammelten Daten an das ARGOS-Satellitensystem. Entwicklungsziele waren der Einsatz unter Eis, die Positionierung über GPS und RAFOS, sowie die Integration neuer Sensoren und Telemetrien.

PopUp-Bojen

Die Gewinnung von ozeanographischen Daten mit Hilfe von verankerten Messgeräten ist fast nur durch Einsatz großer Forschungsschiffe möglich. Die PopUp-Bojen dienen hier als Datenkapseln. Sie können Daten von einem Messgerät über eine Infrarotschnittstelle empfangen und diese speichern. Nach einer vorgegebenen Zeit oder durch ein Kommando werden die Bojen ausgelöst um an die Oberfläche zu steigen, wo sie die gespeicherten Daten über eine Iridium-Satellitenverbindung an eine Landstation senden.