Zivile UAV

Zielsetzung

Unbemannte fliegende Messplattformen nehmen in der militärischen Einsatzplanung einen stark wachsenden Anteil ein. Die hier gemachten Fortschritte lassen sich unter Umständen auch in eine zivile/wissenschaftliche Nutzung überführen. Hierzu fehlen jedoch grundlegende Analysen der Anforderungen an diese autonomen Messplattformen, sowie die technologischen Konzepte für einen flexiblen Einsatz wissenschaftlicher Geräte an Bord dieser UAVs.

Diese Machbarkeitsstudie soll die grundlegenden Fragen zur Verfügbarkeit, Um- und Einsetzbarkeit dieser Technologieträger beantworten. Dazu wird ein Verbund aus der Firma OPTIMARE, der Hochschule Bremerhaven und dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung gebildet. Der Verbund der Partner, OPTIMARE als Messtechnik und Systemhersteller mit 12 Jahren Erfahrung im zivilen Fernerkundungsbereich, die Hochschule Bremerhaven, als Kompetenz in Mess-, Steuer- und Regeltechnik und das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, als Kompetenzträger für wissenschaftlicher Anwendungen in den Polargebieten ermöglicht die Beantwortung der drei Kernfragen dieses Vorhabens:

  1. Spezifikation und Marktanalyse von UAVs, sowie Untersuchung der Einsatzbedingungen am Regionalflughafen Bremerhaven und in den Polarregionen.
  2. Spezifikation und Umsetzungswege eines flexiblen, wissenschaftlichen Payload-Konzeptes für UAVs und andere Messträger.
  3. Grundlagen geophysikalischer und luftchemischer Messungen auf autonomen Messträgern.

Die Entwicklung wird mit Mitteln des Landes Bremen gemäß der Bewilligung 55051-Z der BIS Bremerhaven Gesellschaft für Investionsförderung mbH gefördert.

Dieses Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung und der Hochschule Bremerhaven durchgeführt.